Inselhopping Malaysia – die Geheimnisse der Westküste

Just fantastic – Malaysia zu kennen heißt Malaysia zu lieben – hat mir mal jemand gesagt. Ja und es stimmt. Ich hoffe, dass Ihr das auch selbst erfahren dürft und Euch die Tipps und Empfehlungen aus meinen Erfahrungen in Malaysia bei der individuellen Reiseplanung weiterhelfen oder zumindest inspirieren.

Wenn man Malaysia aus Europa anfliegt, landet man erst einmal in der nicht umsonst als Erlebnismetropole bezeichneten Hauptstadt Kuala Lumpur – dort kann sich jeder entscheiden ob er das City Leben genießen oder in eine andere asiatische Metropole wie Singapur und Bangkok weiterfliegt oder sich für das Entdecken einiger der zahlreichen asiatischen Inseln entscheidet. Ich habe mich für die Westküste Malaysia mit Langkawi und den kleinen umliegenden Inseln entschieden und auch als Perle Asiens bezeichnete Insel Penang besucht.

Die Inlandsflüge und Flüge innerhalb Asiens sind super günstig, teilweise bekommt man sie für 4 € bei Air Asia, wenn man früh genug schaut. Handgepäck ist meistens ca. 7 kg und mit einem Handgepäckstück 55x20x40 cm liegt man immer im grünen Bereich. Aber selbst wer mehr Gepäck hat oder z. B. auf der Insel Langkawi beim zollfreien Shopping fündig wird, zahlt nur einen sehr geringen Aufpreis für Gepäckaufgabe. Es gibt verschiedene Fluggesellschaften z. B. Malaysia Airways, Air Asia… Natürlich muss man nicht fliegen, sondern kann auch ein Auto mieten, öffentliche Verkehrsmittel z. B. Busse nutzen, Taxi fahren, Ausflüge buchen, Boote und öffentliche Fähren nutzen. Es gibt für jeden eine Lösung, je nachdem wieviel Zeit er zur Verfügung hat.

Für einen Wochenendausflug von Kuala Lumpur auf eine andere Insel wie Penang, Langkawi oder eine Insel an der Ostküste empfiehlt sich auf jeden Fall ein Flieger. Wie gesagt, wenn man in Kuala Lumpur, von den Einheimischen einfach KL genannt, lebt, kann man schnell einmal ein Taxi, Uber oder Crabcar  ( zw. 50 und 150 Ringgit) oder die Bahn von der KL Sentral Station ( 55 Ringgit ) nehmen und zum Airport fahren. Die Malaien nutzen meist Aber oder Crabcar. Das soll am günstigsten sein. Allerdings benötigt man dann immer Internet im Smartphone, um zu buchen oder jemanden Netten, der einem hilft. Internetlösungen gibt es sehr günstig in Malaysia und die Anbieter kann man am Flughafen überhaupt nicht übersehen und auch in den Einkaufszentren findet man verschiedene Telefonanbieter.

Achtung! Es gibt zwei Airports in KL. Also beim Buchen schauen zu / ab wo man fliegt. Für die Taxis an den Flughäfen gibt es in KL Schalter, wo man sein Taxiticket kaufen kann. Viele Strecken auf Penang und Langkawi haben Festpreise / Richtpreise. Aber wer traut schon den Taxifahrern. Es schadet nie, sich kurz in der Touristeninformation umzuschauen und zu fragen. Bei den Taxis gibt es auch Unterschiede private und staatliche. Die roten staatlichen sollen günstiger sein, ich sehe das etwas anders, auch in Bezug auf den technischen Zustand und die Ausbildung der Fahrer … aber da sollte jeder selbst seine Erfahrungen sammeln. So kommt man auf jeden Fall erst einmal an den gewünschten Ort, sei es eine Metropole oder eine andere Insel in Asien.

Ich war auf den Inseln im Westen Malaysias unterwegs, von denen jede einen besonderen Charme hat und es wunderschöne Dinge zu entdecken gibt, man interessante Leute kennenlernen und einzigartige Erfahrungen machen kann…

Meine erste Reise führte mich von Kuala Lumpur nach LANGKAWI. Mein Malaysian Airlines Flug war sehr entspannt und ich musste nicht lange auf mein Gepäck warten. Allerdings war im Airport ein ganz schönes Treiben. Vorbei an den Ständen, wo man Autos mieten, Hotels reservieren und Exkursionen buchen sowie Telefonkarten und Internet kaufen kann, ging ich wie immer direkt in die Tourismusinformation, um mir eine Inselkarte zu besorgen und ein paar Tipps zu Sehenswertem und Transportmitteln zu erhalten. Der Service war sehr gut und ich erhielt neben den gewünschten Informationen auch eine Liste zu den üblichen Taxipreisen.

Um ein Taxi zu bekommen, musste man sich dafür anstellen und wurde nach Destination zugeteilt. Ich wollte zuerst nach Kuah und dorthin gab es irgendwie nicht so viele Taxis an dem Tag. Allerdings war es auch der letzte Tag der Langkawi International Maritime & Aerospace Exhibition, welches ein sehr wichtiges Event für die Insel darstellte und die ganze Insel war auf den Beinen. Mein Rückweg zum Flughafen gestaltete sich später reibungslos. So wartete ich auf ein Taxi und wurde einem Schülertransport zugewiesen. Im Bus war eine Mädchengruppe in Schuluniform und mit Kopftuch, die von einem Camp von einer anderen Insel kamen. Sie waren sehr erfreut über die europäische Begleitung und auch der Fahrer war unterhaltsam und hilfreich.

In Kuah sind die Fährterminals von der Insel Penang sowie Busbahnhof und man kann auf sehr viele Inseln per Fähre gelangen. Es befindet sind auch der Eagle Square dort und es gibt Möglichkeiten Mangroventouren (umgerechnet ca. 20 €) und Inselhopping (umgerechnet ungefähr 10 €) zu buchen. Es gibt Shoppingmöglichkeiten, überall Möglichkeiten zu essen. Es gibt auch den CHOGM Park und den Legend Park.

Es gibt auch einen kleinen Park, in dem abends die Bäume ab ca. 20 Uhr beleuchtet mit Strandabschnitt und anbei ist ein kleiner Markt, wo es Essen und anderen Schnickschnack gibt und einen Bootsanleger für die Ausflugsboote mit kleinen Bars / Restaurants. Kuah ist ansonsten als Ort an sich ist nicht wirklich interessant und auch aus kulinarischer Sicht, war ich an anderen Orten glücklicher. Im Norden von Kuah gibt es einen Adventure X-Treme Park, den Wildlife Park, den Lucky Temple ( Wat Koh Wanararm) und einige Caves. Normalerweise interessieren mich sportliche Aktivitäten sehr, aber irgendwie reizte mich das Angebot hier nicht so.

Ich zog weiter in die Touristenhochburg Cenang Beach. Am Cenang Beach gibt es viele Möglichkeiten Wassersportaktivitäten zu betreiben. Der Strand ist woanders vielleicht unberührter, aber mir gefiel es. Auf jeden Fall ein Ort, um Leute kennen zu lernen. Ich spazierte immer an das Ende des Strandes, wo es ruhiger wurde und das Wasser am Abend zum Sonnenuntergang so weit zurückging, dass man kilometerweit ins Meer laufen konnte. Sehr schön anzusehen und sehr entspannend. In Cenang Beach Zentrum wird derzeit sehr viel gebaut. Durch das Zentrum zog sich eine Straße mit vielen Restaurants, Shops und Möglichkeiten sehr günstig Exkursionen zu buchen. Ich entschied mich für die Mangroventour und eine Island Hopping Tour. Diese Exkursionen waren wirklich mehr als ihren Preis wert. Die Restaurants boten frischen Fisch, Garnelen usw. Meiner Meinung nach ist das kulinarische Angebot woanders in Asien besser, aber ok… Jeder Ort hat einen anderen Vorteil und von Cenang Beach, konnte man eben sehr gut und günstig Inselhopping Touren und andere Exkursionen unternehmen.

Auf der Mangroventour sahen wir Adler, beobachteten Affen, die sogar in unser Boot kamen, fütterten Fische und lernten sie mit den Händen zu fangen, fuhren durch Mangroven und besuchten auch eine sehr schöne Höhle mit Mangroven. Bei unserer Mittagsstop in einer Fischfarm mit Restaurant, hatten wir auch die Möglichkeit frischen Fisch oder Garnelen zu essen. Bei der Buchung zahlten wir einen kleinen Aufpreis und besuchten auch den Tanjung Rhu Beach im Norden, welcher als einer der schönsten Strände Langkawis gilt. Wir hatten einen sehr guten zertifizierten Guide, welcher fantastisch englisch sprach und uns interessante Informationen lieferte, z. B. wie man sich gegenüber Affen verhält.

Da Affen überall auf den Inseln quasi auf freier Wildbahn anzutreffen sind, ist es ganz hilfreich zu wissen, wie man mit Ihnen umgeht. So sollte man kein Essen in den Händen halten, die offenen Hände zeigen, dass man kein Essen hat, nicht vor Schreck schreien und dem Affenkönig nicht herausfordernd direkt in die Augen schauen. Die Mangroventour ist ein sehr schöner Ausflug.

Die Inselhopping Tour war auch sehr schön und so günstig, dass man theoretisch jeden Tag eine Bootstour machen könnte. Bei einer Tour lernt man auch schnell nette Leute kennen. Ich habe sie direkt im Zentrum an der Touristeninformation für 35 Ringgit gebucht und wurde sogar im Hotel abgeholt. Wir fuhren verschiedene Inseln an und konnten im Lake of Pregnant Maiden baden und auch am Strand baden oder einen Drink in einer Strandbar nehmen. Auch ein wunderbarer Tag. Immer wieder gern!

Langkawi ist sehr muslimisch geprägt. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber für Night Life bzw. zum Besuchen von Lokalitäten zum Tanzen für den späten Abend und auch um gut zu essen, für ein Leben auf Zeit würde ich auf jeden Fall Penang oder Kuala Lumpur vorziehen.

Ein netter Teil der Insel Langkawi und einen Besuch auch für zwei oder drei Tage wert, ist die Geopark Area. In der Geopark Area gibt es derzeit keine Bauarbeiten und nachts kann man ruhig durchschlafen. Ich hatte ein ganz günstiges Hotel direkt im Geopark Oriental Village gebucht. Die Reviews waren schlecht, aber ich war super angenehm überrascht. Von Cenang Beach zum Oriental Village zahlte ich für mein Taxi 35 Ringgit.

Im Oriental Village gibt es viele Bars und Restaurants, die tagsüber geöffnet sind. Berühmt ist der Geopark eigentlich für Cable Cab, eine Seilbahn, und die Attraktionen, aber man kann auch einfach entspannen. Mir gefiel besonders das Oriental Cafe, weil man direkt am Wasser saß und Fische füttern konnte, das Essen gut war und der Service bemüht und nett. Ich habe mein Iphone liegen gelassen und der Kellner kam mir im Dorf nachgelaufen. Super!

Die Wasserfälle sind fussläufig erreichbar, ok nach einer Wanderung mit einigen Stufen durch den wunderschönen Regenwald verbunden. Dort konnte man auch baden und danach hatte ich einige Mückenstiche, aber es war eine sportliche, erfrischende und erholsame Erfahrung. Sonnencreme und Wasser nicht vergessen, denn man bleibt länger als geplant. Nach dem Abstieg gab es wieder eine leckere frische Kokosnuss.

Am Abend ist es im Oriental Village sehr ruhig, deshalb liefen wir zum zum Telaga Harbour Park Pantai Kok. Der Spaziergang war nett, unterwegs konnten wir eine Affenhorde beobachten und dann am Strand entlang direkt bis zum Hafen laufen. Im Tapaz Restaurant im Pantai Kok Harbour fühlte ich mich einen Abend wie zu Haus auf Lanzarote, Yachten, Wein und gutes Essen. Ok ein Gläschen Wein kostete genauso viel wie das Essen, aber was solls – man lebt nur einmal. Diesen Abend gab es einen sehr starken Regen und es war lauschig so aus dem Restaurant herauszuschauen und die Kellner zu beobachten, wie sie die Pergolas von den Wassermassen befreiten – so hatte ich auch noch ein zweites entspanntes Gläschen Wein. Obwohl es regnete, war es angenehm warm, aber wir entschieden uns für die zwei Kilometer zurück im Dunklen dann doch ein Taxi zu nehmen. Es kostet ja quasi nichts.

Vom Oriental Village läßt sich auch ein sehr schöner Strand fußläufig erreichen. Wer im Oriental Village ist, muss auch die Attraktionen probieren. Cable Car und 3D sehr schön … die anderen Attraktionen … macht Euch Euer Bild. Ich hatte Spass und habe mich gut erholt! Man kann auch reiten gehen, Krokodile anschauen…- das habe ich allerdings nicht gemacht, da ich in Europa auch reiten kann sogar günstiger und schon so viele Krokodile gesehen habe, dass ich in meiner kurzen Aufenthaltszeit Prioritäten setzen mußte.

Also Pantai Kok Harbour, Oriental Village mit Cable Car und 3D Art Langkawi, Waterfalls und Beach. Ich fahre bestimmt noch einmal für ein paar Tage ins Oriental Village. Bei diesem Trip ging es dann allerdings schon weiter auf die Insel Penang. Die Fähre Langkawi – Penang war genauso teuer wie der Flug mit Air Asia. So nahm ich ein Taxi, welches mir die nette Dame in der Rezeption bestellte und war in 10 Minuten am Flughafen. Alles super reibungslos!

In Penang angekommen, kaufte ich ein Taxiticket für ca. 45 Ringgit nach Georgetown. Die Fähre wäre von Kuah Langkawi direkt nach Georgetown gefahren, aber ich bin geflogen und brauchte jetzt ein Taxi vom Airport Penang nach Georgetown. Ich wollte die Preisliste des Taxisverkaufs fotografieren, aber die Angestellte wollte das nicht… naja… für Penang empfehle ich Euch auf jeden Fall Uber oder Crab Car zu nutzen, da mir gerade dort die Taxis ziemlich gewieft auffielen. Es ist auch ratsam immer Namen und Anschrift des Hotels dabei zu haben. Ich kaufte mein Ticket und kam entspannt im Hotel an. Von meinem interessanten Aufenthalt in Penang könnt Ihr in einem Extra Bericht lesen. Auf jeden Fall ist es zwischen den Inseln und Metropolen in Asien einfach, die Flieger oder Fähren zu benutzen. Es gibt auch immer Busse, aber da für mich die Zeit immer eine Rolle spielt, nutze ich meist Taxen. Auf Penang ist Hop On Hop Off etwas schwierig. Wer die Insel sehen möchte, sollte vielleicht lieber gleich im Airport ein Auto mieten bzw. schon vorher per Internet. Ich wollte diesmal nur nach Georgetown und dann wieder zum Airport. Ich hatte ja genug Beach davor auf Langkawi und den anderen Inseln, obwohl es auch auf Penang genügend Strände, aber das mir bereits allerorts empfohlene Essen und Kultur sollten in der zum Unesco Kulturerbe angehörigen George Town die Priorität meines Besuches ausmachen. Dazu lest gern ausführlich hier.

Von Penang flog ich dann wieder nach Kuala Lumpur. Es gibt auch eine Möglichkeit mit Bus. Eine sehr schöne Idee sind auch die grünen Cameron Highlands – diese könnte man per Bus von Penang nach Kuala Lumpur einbauen – wenn man die Zeit hat… Das Inselhopping läßt sich von Penang per Fähre oder Flug wunderbar weiterführen. Mein Weg führte zurück nach Kuala Lumpur. Ich hatte auf Langkawi, den umliegenden Inseln und Penang sehr schöne Erlebnisse und war nun wieder reif für eine Erlebnismetropole. Wenn Ihr Euch für Kuala Lumpur interessiert, lest gern hier. Nannette Neubauer (Beitrag: NN)

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Kuala Lumpur – die Erlebnismetropole im Check!

Die Hauptstadt Malaysias Kuala Lumpur, von den Bewohnern schlicht KL genannt, wird besonders von Europäern eher als die Erlebsnisstadt Südostasien bezeichnet. Hier treffen moderne Wolkenkratzer auf architektonische Vergangenheit, Moscheen, Tempel und sattes Grün. Arm und reich, Glamour und Schmutz. Man macht sich auf den Weg und weiß nie, was unterwegs geschieht oder was man entdeckt. Natürlich muss man offen sein und nicht zu sehr nach Plan vorgehen. Herrlich! Zu bedenken ist auch, dass Europäer die Temperatur/ das Klima nicht gewohnt sind. Tipp: Regelmäßig klimatisierte Zone aufsuchen, immer Wasser dabei haben und auch trinken, Naturfasern tragen und Sonnenschutz auflegen. So kann die Entdeckungsreise in KL beginnen!

Die lebendige Stadt KL bietet die Möglichkeit verschiedene Kulturen und Küchen kennenzulernen. Die Malayen sind insgesamt sehr nett, egal welcher Religion sie angehören bzw. in welchem Land sie ihren Ursprung haben und sie mögen die Europäer sehr. Kuala Lumpur ist das administrative, kulturelle und ökonomische Zentrum bzw. Mittelpunkt der größten Metropolregion des Landes Malaysia, welches auch mit den anderen Metropolen Asiens wie Singapur, Bangkok und Dubai bestens und kostengünstig per Luftverkehr vernetzt ist. Auch asiatische Inseln wie Penang oder Langkawi sind einfach erreichbar und nicht zuletzt wegen Ihrer wunderschönen Strände, auch einfach mal für zwei, drei Tage einen Besuch wert. Inselhopping!!!

TRANSPORTMITTEL: Bus, Bahn und Fähren sind nicht wirklich günstiger, sind aber das Ausprobieren wert, wenn man Zeit hat. Ich fliege in Asien mit den Asiatischen Airlines, Handgepäck meist 7 Kilo und Zusatzgepäck und Getränk / Snack sind supergünstig zubuchbar. Also wer an seinen freien Tagen etwas entdecken will… das ist die beste Möglichkeit. In KL herrschen ganzjährig hohe Temperaturen, die man in den Hotels, Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht spürt, da es überall angenehm klimatisiert ist. Mit angenehm klimatisiert ist wirklich angenehm klimatisiert gemeint, nicht wie in einigen Ländern, wo alle Klimaanlagen auf ungefähr 15 Grad eingestellt sind und jeder gleich krank wird. Auch die meisten Taxifahrer haben die Temperaturen gut im Griff.

Ich hatte im Netz gelesen, dass man vorrangig die roten Taxis nutzen sollte, weil sie günstiger wären. Ich bin allerdings überhaupt nicht der Meinung. Die roten Taxis (Staatstaxis), die ich probiert habe, waren schlecht vorbereitet, in technisch schlechtem Zustand, kannten die Destinationen nicht, hatten kein GPS und fuhren Runden und Runden… sodass ich letztendlich mehr zahlte als gleich ein gut ausgestattetes privates blaues Taxi von einem Privatunternehmen zu nutzen. Diese rieten mir z. B. bei Kurzstrecken zur Rush hour auch zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Bahnen sind sehr günstig, schnell und auch mit allen wichtigen Punkten der Stadt vernetzt. Meine Malaysischen Freunde hatten mich in Bezug auf Taxis auch im vornhinein aufgeklärt und mir zur Nutzung von Crab Car und Uber geraten.

Ich persönlich fand die Bahnen ( Putra LRT, Rapit KL, KL Monorail, KTM Komuter) am einfachsten und nutzte nur zu sonst unerreichbaren Zielen, mit Gepäck und abends / nachts Taxis. Auch zum Airport nahm ich ein Taxi, da der Transport von der KL Sentral ( ist der Zentralbahnhof, der alle Banhnlinien ausser Rapid KL verbindet) zum Airport 55 Ringgit kostet, ich aber erst mit meinem (nach den Shopping Ausflügen) zu umfangreichem Gepäck zu der Station kommen mußte. Die ca. einstündige Fahrt inkl. Tollgebühren mit dem blauen Taxi zum Airport kostete mich 110 Ringgit mit dem Spitzenservice eines blauen Taxis und offizieller Quittung. Normalerweise kostet diese Fahrt ca. 130 bis 150 Ringgit, aber ich hatte einen Lieblingstaxifahrer, dem ich einfach immer eine Whatsup geschickt habe. Die Hotels / Unternehmen, mit denen wir zusammen arbeiten sind sehr gut an die Bahnen angeschlossen. Fortbewegung ist ein wichtiger Punkt, da es immer sehr warm ist.

Die meisten Einheimischen gehen auch nur abends oder während der Nacht aus, weil es dann angenehmer ist. Viele Malayen laufen und machen SPORT im grünen Lake Garden des KLCC Suria Einkaufszentrums. Wer sich klimatisiert sportlich betätigen möchte, hat dazu auch in zahlreichen sehr gut ausgestatteten teilweise 24 h geöffneten Fitnesscentern die Möglichkeit. Herrlich!

Es gibt auch eine große Motorradgemeinde. Ich hatte das Glück, gerade zur Zeit eines Motorradtreffens von Kawasaki Motorsportlern aus Malaysia und Singapur in KL zu sein und wurde herzlich eingeladen. Super! Auch interessante wie viele muslimische Frauen Motorsport betreiben. Ich war vom muslimischen Frauen Fußball Team auf den Malediven überrascht und jetzt diese Erfahrung. Genial und so nett! Aber auch wer Shopping, Unterhaltung, internationales Essen oder Erholung im Grünen sucht, kommt auf seine Kosten.

KL gliedert sich in verschiedene Stadtteile. Im so genannten GOLDEN TRIANGLE sind die Petronas Towers das Highlight. Um das bekannteste Shopping Center KLCC Suria dreht sich das Zentrum, mit dem sehr schönen KLCC Park und dem See mit Wasserfontänen welche tagsüber natürlich und abends in bunten Farben aufsteigen und eine Vielzahl von internationalen Besuchern anziehen. Es gibt eine sehr gute Verkehrsanbindung, hochpreisige Hotel, guten Restaurants und Bars und Rooftop Bars mit teilweise sehr gutem Blick auf die Towers und die Lichtspiele. Auch der KL Tower ist in der Nacht beleuchtet und von fast überall in der Stadt zu sehen. Am Abend gibt es zahlreiche Darstellungen in Theatern und Musicals auch mit Restaurants.

Auch zum Goldenen Triangel gehört der Stadteil Bukit Bintang. Hier befinden sich die für NIGHT LIFE bekannte Changkat Street ( bis 3 am geöffnet) mit zahlreichen Bars und Clubs und Arab Street mit Straßenspielern, Artists und Bars. Den Ausgehbegeisterten sind in Kuala Lumpur kaum Grenzen gesetzt. Je nachdem was jeder sucht und in welchem Stadtteil er sich aufhalten will.

Wichtig ist darauf zu achten, dass oft in den Preisen die Service Charge und Steuer noch nicht enthalten sind. Gerade nach dem ersten Cocktail etwas genauer schauen und auch die Lockangebote der PR Leute am Eingang der Bars genau anschauen. Happy Hour hat eine andere Bedeutung als halber Preis. Mittwochs ist in vielen Locations Ladies Night. Auch hier Uhrzeiten und Angebote checken. Alkohol trinken ist im Allgemeinen teurer als Essen gehen. Ich denke allerdings, dass Alkohol das einzig Teure ist.

Essen, Shopping und Transport sind günstig. Unterkünfte findet man in allen Preisvarianten, allerdings hat dort Qualität und Lage seinen Preis. Für Sightseeing werden Hop On Hop Off wie in allen Metropolen angeboten. Ich bin allerdings lieber etwas stressfreier unterwegs und nehme mir einfach immer für einen Stadtteil mind. einen Tag Zeit und lasse mich treiben und von einzigartigem Flair bezaubern ohne daran zu denken, dass ich das Busticket ausnutzen muss.

MEINE AUSFLUGTIPPS: Z. B. ein Tag Perdana Botanical Garden mit Orchideengarten und Hibiskusgarten. Der Eintritt ist frei und es gibt keine Restaurants. Also Kamera, Buch, Getränk und Snack dabeihaben. Wer möchte kann den Bird Park besuchen (55 Ringgit Eintritt) – ich war im angeschlossenen Restaurant auf eine erfrischende Kokosnuss und habe mich dann für den wunderschönen Butterflypark (20 Ringgit Eintritt) entschieden. In der Gegend befinden sich auch das Polizeimuseum, das National Monument, das Islamic Art Museum, National Mosque, National Planetarium….

Ein anderer Tagesausflug ist KLCC Shopping + Parkspaziergang mit Fountainsblick und abendlicher Drink und Snack in einer Rooftopbar.

Eine weitere Idee für einen Tagesausflug ist CHINA TOWN mit Merdeka Square, Petaling Street und Central Market. Wenn man chinesisches Street Food mag und verträgt und auch gern Imitationen anschaut bzw. shoppt, ist man hier richtig. Ich esse lieber indisch oder thailändisch, aber trotzdem war es ein interessanter Ausflug.

Im Central Market findet man viele Arts und ein 3D Atellier. Ich habe es diesmal nicht besucht, da ich es schon von Langkawi kannte. Dort hat es mir aber gut gefallen. Der Central Market ist auch eine gute Alternative für einen Regentag.

Obwohl mir das Essen innen in der Food Court vom Central Market nicht so gut geschmeckt hat wie in anderen Gegenden. Aber ich habe einige Neuigkeiten wie Soya Pudding und Putu Bambu probiert und auch meinen täglichen Wheatgrass Shot bekommen.

In der Nähe befindet sich das MUD Theater wo abends und auch nachmittags um 15 Uhr die Geschichte von Kuala Lumpur aufgeführt wird. Sehr lehrreich und lustig.

Ich war dann auch am späten Nachmittag fußläufig unterwegs und habe noch einen sehr schönen Tempel besucht – überall roch es nach Räucherstäbchen und ganze Familien waren unterwegs. Wunderschöne Blumenarrangements und farbenfrohe Dekorationen. Beim Eintreten mußte ich meine Schuhe ablegen und meine Beine bedecken. Nach einem netten Gespräch mit den Tempelangestellten in der Schuhabgabe bekam den Sari dann sogar geschenkt und Einkaufstipps für indische Mode. Das Mädchen, dass das Foto von mir am Eingang machte, durfte nicht eintreten, weil sie ihre Monats… hatte – so besagte es der Glaube. Interessant – wieder ein lehrreicher Tag.

Danach besuchte ich dann Little India (es gibt zwei) an der Masjid James Station, wo sich auch die gleichnamige Moschee befindet, um die herum allerdings gerade gebaut wird und nur Betende eingelassen werden. Zumindest hat mir die Security das so gesagt. Egal, die Geschäfte haben mich sowieso mehr interessiert. Gleich um die Ecke Merdeka Square und Mud Theatre.

Mir gefiel sehr gut mein Tag in LITTLE INDIA (das zweite Little India – BRICKFIELDS ). Es hatte so ein bißchen von Bollywood, bunte Häuser, indische Musik, günstige indische Gewänder und Accesoires. Geschäfte mit indischen Nahrungsmitteln, frischem Gemüse, Gewürzen, einzigartigen Kosmetikartikeln – sehr günstig und ich habe viele Mitbringsel gekauft wie z. B. auch Kokosnußölprodukte.

In Brickfields habe einen lokalen Anwalt für Verbraucherschutz kennengelernt, der mir erklärt hat, dass z. B. das Geschäft Asokan für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet wurde, welche Restaurants wegen … geschlossen wurden… und wie überhaupt vieles in KL läuft. Also die Qualität wird auf jeden Fall überprüft und ich habe viele neue kulinarische Erfahrungen gemacht.

Ich bekam auch den Rat, immer eine Kokosnuss zu trinken, das reguliert angeblich vieles  im Körper wie z. B. zu scharfes Essen. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber habe es praktiziert. Ok ich mag Kokos sehr und es gibt Plantagen in Malaysia, aber ich hatte auch keine Magenprobleme. Auch möchte ich behaupten, dass ich in Little India sämtliche Kokosöle zur Haar- und Körperpflege, Henna – Shampoos aufgekauft habe. Es gibt so interessante Pflegeprodukte und auch so günstig, dass man sie einfach probieren muss. Auch der Kauf von Curry Gewürzen hat mich einige Zeit in seinen Bann gezogen. Für den Besuch in Little India bin ich in der KL Sentral ausgestiegen und vom angeschlossenen Shopping Center nach Brickfield ( Little India ) gelaufen.

Wer SHOPPING Center liebt, hat die Qual der Wahl: Pavillon KL ( mit Bars und Restaurant)

Suria KLCC mit exklusiven und erschwinglichen Angeboten, Food Court, Massage + Beauty… angeschlossen an den wunderschönen Park und den Lake mit den Fountains und weitere Shopping Malls wie Sungei Wang Plaza, Lot 10, Starhill Gallery, Fahrenheit88, Low Yat Plaza und viele mehr. Ich musste meinen KL Aufenthalt verlängern, da ich nicht alles in 5 Tagen schaffen konnte.

Kleiner Gesundheitstipp: In den Malls gibt es immer frischgepresste Säfte z. B. auch einen organischen Wheatgrass Shot, die einen mit allen Vitamine versorgen. Ich habe probiert und war top fit. Natürlich Meetings zum Destination Check und Sport eingeschlossen. Ich bin mir sicher, ich bin bald wieder dort – schon allein, um meine neugewonnenen Bekannten wiederzusehen. Ich habe mich sehr schnell eingelebt und würde gern, genauso wie in Bangkok oder Dubai auch für längere Zeit hier leben.

Nannette Neubauer (Beitrag: NN)

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Story of the month Malaysia: Unser Ausflug nach Kuala Lumpur

Ich verbrachte einen Auslandsaufenthalt in Malaysia. An meinen Days off war ich ständig unterwegs, um das Land kennenzulernen. Diesmal ging es nach Kuala Lumpur. Mein Freund war gerade zu Besuch und wir wollten etwas Spektakuläres unternehmen. Es war ein etwas kostspieliger Ausflug, denn schon das Hotelzimmer war sehr teuer, aber nur ein Tag hätte dort nicht ausgereicht.

In den Shopping Malls wurde mir auch ziemlich viel Geld aus der Tasche gelockt. Es war kurz vor Weihnachten und ich brauchte Geschenke für meine Familie und Freunde. In der malaysischen Bevölkerung gibt es einen hohen Muslim Anteil, der sich in Kaftane kleidet. Trotzdem waren die Shopping Malls auf die westliche Feste ausgerichtet.

 

Alle bekannten Handelsketten und Marken waren vertreten, auch im Restaurantbereich und bei den Autohäusern. Vor den Shopping Centern boomte der Schwarzmarktverkauf. Uns wurden viele westliche Luxusmarken angeboten.

 

Kuala Lumpur ist stark industrialisiert. Ich war von den Petronas Towers sehr beeindruckt, ich sehe jetzt dem Schumacher Team bei der Formel 1 mit noch mehr Bewunderung zu.

Als Verkehrsmittel nutzten wir die Metro, sie ist einfach organisiert, sauber und zuverlässig. Am Ende waren wir noch in einem Vogelpark und erfreuten uns an der, durch das feuchtwarme Klima und die häufigen Regenschauer, sehr üppigen Vegetation. (Autor: CF)

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